Moderne Standuhr
OCLOCK by Anthony Duffeleer
van Esch bv
Es tönt vielleicht etwas komisch aus dem Mund eines Entwerfers, dennoch nennt der Architekt Anthony Duffeleer die Form der durch ihn entworfenen Uhr "Oclock" "Nebensächlichkeit". "Die Form ist die Folge eines Produktionsprozesses", erklärt er. Das ist in diesem Fall ein Rotations-Giessverfahren, ein Prozess, bei welchem Kunststoffpulver in eine Form kommt. Diese Form wird in der Folge in einen Ofen platziert und rotiert dort. Der Kunststoff heftet sich an die Wand und bekommt dadurch seine endgültige Form. Im Fall von "Oclock" führte dies zu einer spannenden, einigermassen organischen Form. Der Vorteil dieses Produktionsprozesses ist ausserdem, dass die Uhr trotz ihrer enormen Masse - das Zifferblatt hat einen Durchmesser von fast 120 cm - doch sehr leicht ist. Duffeleer bricht aber auch mit dem Standardbild einer Uhr. "Dieser Entwurf steht für sich, er ist sehr anmassend. Es ist ein Objekt, welches fast aufdringlich in einem Raum anwesend ist. Das ist aber auch richtig so. Auch wenn der Raum ansonsten leer ist, mit dieser Uhr ist er doch ausgefüllt."
-
zoomen








